Was ist der Unterschied von Mastering zu Stem-Mastering

 

Gleich wie beim Mastering, geht es hier bereits nicht mehr um den Mix, sondern um den Klang im allgemeinen und die Lautstärke bzw. Intensität des Songs. 

Es kann aber manchmal sein, dass man sich die Möglichkeit offen lassen möchte, dass im Mix noch etwas geändert werden kann.

Dies kommt infrage, wenn sich der Mischer beim mit dem Mix nicht so sicher ist, oder der Mix in einem semiprofessionellen Umfeld erstellt wurde.

 

Der Mastering-Engineer kann dann auf einzelne Stems (Gruppen von Instrumenten) im Mix zugreifen und diese im Klang so verändern, dass sie besser zusammen passen.

Bei dem Stem-Mastering geht es also nicht ums Mischen, sondern darum, nach dem Mischen gewisse Korrekturen machen zu können, damit das Master eine bessere Qualität erreichen kann.

 

Sinnvolle Stems sind folgende Gruppen:

Schicken sie also nicht einfach alle Spuren eines Songs zu uns, denn dies wäre dann ein Mixing/Misch Auftrag.

 

Wichtig: wenn man die Stems in ein Projekt zieht und alle Fader auf 0 lässt, muss das Ergebnis genau gleich klingen wie, wenn man sich nur den Stereo Mix anhört.

Man kann dies prüfen, in dem man die Stems/Tracks und den Stereo-Output in ein Projekt zieht und beim Stereo-Track die Phase kehrt. Wenn nun nichts mehr zu hören ist, hat der Export in Stems funktioniert. Hört man noch Musik, ist etwas schiefgelaufen und wir können die Stems nicht gebrauchen.

PS: Stems sagt man wirklich mit E nicht mit I wie manche denken.

 

Cubeaudio Studios zeigen das in ihrem Tutorial auf Youtube Stem Mastering am besten!